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MONOSTARS
NICHTS FÜR IMMER
“Zweifellos
ist Zurückhaltung angenehm...”, lautet der Anfang eines
Songs auf diesem Album. Der Satz ist nicht nur richtig, er ist geradezu
programmatisch für die MONOSTARS. Sie sind eine Band ohne Gimmicks;
charmante Abgrenzungen oder Stylefragen sind ihnen egal. Wie es
in „In it for the trouble“ heißt: „We’re
not anxious for success, let`s prick that glittering bubble, we
couldn’t care less about anything ...“. Stattdessen:
Kollektives Musikmachen in der reinstmöglichen Form. Und wie
soll man das nennen? File under Deutschpop? Lieber nicht. „Wir
wollten nie eine gute deutschsprachige Band werden“, hat mal
einer der drei gesagt. „Lieber eine gute Band.“ Spätestens
mit ihrem hochgelobten letzten Album „Stop Making Friends“
wurde dieser Anspruch voll eingelöst. Da ging es nicht mehr
um einen neuen Aspekt von „Musik mit deutschen Texten“
sondern um Songwriting und musikalische Tiefendimensionen in einer
Welt, die nur für sich selber steht. Auch wenn das manchen
seltsam klingen mag: Musik ist für diese Band immer noch eine
Sache des puren Idealismus. Das beweisen die Münchener auch
mit dem alljährlich von ihnen organisierten Puch-Festival,
das sich als eins der besten Indi-Festivals in Deutschland etabliert
hat und jeden Sommer ähnlich denkende Bands und Menschen in
die Provinz nahe München lockt.
Die neuen Songs
der MONOSTARS sind musikalisch einfacher, reduzierter. Die Texte,
die früher oft distanzierte Beobachter-Standpunkte formulierten,
sind persönlicher geworden. Sie handeln von der Sehnsucht nach
Ausbruch und Veränderung („In die Vereinigten Staaten“,
“Wie alte Freunde“), von Zweifel („Willkommen
im Club“), manchmal sogar von ewiger Liebe („Eines Nachts“,
„Unser Haus“).
Völlig
zurecht heißt dieses Album „Nichts für immer“,
denn der rote Faden hinter all diesen Themen ist ‚Zeit’.
Zeit, wie sie arbeitet, wie sie ihre Spuren hinterlässt. Mag
Pop selbst vergänglich sein; die Kunst der MONOSTARS liegt
darin, auf „Nichts Für Immer“ sogar Vergänglichkeit
nach Pop klingen zu lassen. Die Songs verwittern und verändern
sich, noch während sie laufen. Ihr Gesicht sieht am Ende meistens
sehr viel anders aus als am Anfang. Eine erwachsene Band kommt mit
dieser Platte ganz unverhofft bei Mitsingrefrains, jugendlichem
Überschwang und unverstellter Verletzlichkeit an.
MONOSTARS
sind:
Lenz
Lehmair - Gitarre, Elektronik
Norbert Graeser - Gesang, Bass
Marc Deckert - Keyboards, Elektronik
DISKOGRAPHIE:
1996 In Zeitlupe - (Veracity / EFA)
1999 Passagen - (What’s So Funny About.. / Indigo)
1999 Dresden Neustadt 7“ - (Firestation Tower Records)
2001 Stop Making Friends - (What’s so funny about …/
Indigo)
2003 Nichts Für Immer - (What’s So Funny About.. / Indigo)
COMPILATIONS:
1998
Zur Hölle Mama - (Trikont / Indigo)
1999 puch fiction festival compilation - (Wild Orange/Hausmusik)
2001 Phonokoffer – (endless soul music)
2002 immergutrocken 3 – (immergutrocken festival)
2003 Bis auf weiteres eine Demonstration – (ZickZack / Indigo)
u.v.a.
MONOSTARS
präsentiert von SPEX
PRESSESTIMMEN
SUPERSTAR:
Kleine (Alltags?) Betrachtungen in kleine Melodien gepackt und was
ganz Großes draus gemacht
WOM-JOURNAL:
... wohnt ein warmer Glanz inne, der dem Hörer ein Lächeln
auf die Lippen zaubert und ihn zuweilen seufzen läßt.
INTRO:
Herrlich zerbrechliche Popsongs von Menschen deutscher Sprache,
die nicht nur nach Hamburg schielen, sondern sich offensichtlich
ernsthaft mit Forschungsreisenden wie Laurence und Julian Cope sowie
deren Wurzeln von Krautrock bis Plastic Ono Band beschäftigt
haben.
ROLLING
STONE: Idyll feiner Popmusik.
WOM-JOURNAL:
... eine Reise durch zehn entspannte, mit Fleiß Pomp-los gestaltete,
freundlich beschwingte und hübsch verwinkelte Song-Orte
SPEX:
Wären die Monostars Rock. erhielten sie für ihre sanften
Melodien Berufsverbot, wären sie Pop, könnten beherzte
Menschen Ihnen womöglich eine Kathedrale errichten.
Süddeutsche Zeitung: Schade, daß Dr. Distelmeyer
von Blumfeld nicht da war: Der hätte sich anschauen können,
wie man kluge Texte schreibt ohne zum Peter Handke der Popmusik
zu mutieren. Und wie das geht mit dem Gleichgewicht von Musik und
Wort.
FIEBERKURVE:
Diese Songs wissen, wo du wohnst.
MUSIKER
SZENE: Beim Musizieren bewegen sich die „Monostars“
im Spannungsfeld zwischen Struktur und totaler Offenheit. Dabei
entstehen kleine Pop-Perlen, die in keine Schublade passen.
Süddeutsche
Zeitung: So entsteht ein Klangkosmos, der mal an eine Spielzeugwelt
und mal an eine merkwürdige Parallelgalaxie erinnert. Muss
wohl doch Gegenwart sein. Vielleicht sogar die Zukunft.
SPEX:
Ich bin begeistert. Die Monostars sind stets unterwegs durch eine
Republik, die sich selbst nur in einem Traum ertragen kann ... Ich
fordere deshalb: uneingeschränkte Solidarität mit den
Monostars auf allen Kanälen.
Bayern
2 Radio: Musik und Worte, wie man sie viel zu selten hört,
... worauf ich ohne zu zögern die Höchstnote vergeben
würde.
Booking:
Queerbeat
Tel.: 089 44499196
mail@queerbeat.de
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