MONOSTARS - NICHTS FÜR IMMER

VÖ 26.05.2003
What´s So Funny About CD SF 178

Vertrieb: Indigo (D)
RecRec (CH), Ixthuluh (A)

 


HOMEPAGE:
www.monostars.de

 


MONOSTARS
NICHTS FÜR IMMER

“Zweifellos ist Zurückhaltung angenehm...”, lautet der Anfang eines Songs auf diesem Album. Der Satz ist nicht nur richtig, er ist geradezu programmatisch für die MONOSTARS. Sie sind eine Band ohne Gimmicks; charmante Abgrenzungen oder Stylefragen sind ihnen egal. Wie es in „In it for the trouble“ heißt: „We’re not anxious for success, let`s prick that glittering bubble, we couldn’t care less about anything ...“. Stattdessen: Kollektives Musikmachen in der reinstmöglichen Form. Und wie soll man das nennen? File under Deutschpop? Lieber nicht. „Wir wollten nie eine gute deutschsprachige Band werden“, hat mal einer der drei gesagt. „Lieber eine gute Band.“ Spätestens mit ihrem hochgelobten letzten Album „Stop Making Friends“ wurde dieser Anspruch voll eingelöst. Da ging es nicht mehr um einen neuen Aspekt von „Musik mit deutschen Texten“ sondern um Songwriting und musikalische Tiefendimensionen in einer Welt, die nur für sich selber steht. Auch wenn das manchen seltsam klingen mag: Musik ist für diese Band immer noch eine Sache des puren Idealismus. Das beweisen die Münchener auch mit dem alljährlich von ihnen organisierten Puch-Festival, das sich als eins der besten Indi-Festivals in Deutschland etabliert hat und jeden Sommer ähnlich denkende Bands und Menschen in die Provinz nahe München lockt.

Die neuen Songs der MONOSTARS sind musikalisch einfacher, reduzierter. Die Texte, die früher oft distanzierte Beobachter-Standpunkte formulierten, sind persönlicher geworden. Sie handeln von der Sehnsucht nach Ausbruch und Veränderung („In die Vereinigten Staaten“, “Wie alte Freunde“), von Zweifel („Willkommen im Club“), manchmal sogar von ewiger Liebe („Eines Nachts“, „Unser Haus“).

Völlig zurecht heißt dieses Album „Nichts für immer“, denn der rote Faden hinter all diesen Themen ist ‚Zeit’. Zeit, wie sie arbeitet, wie sie ihre Spuren hinterlässt. Mag Pop selbst vergänglich sein; die Kunst der MONOSTARS liegt darin, auf „Nichts Für Immer“ sogar Vergänglichkeit nach Pop klingen zu lassen. Die Songs verwittern und verändern sich, noch während sie laufen. Ihr Gesicht sieht am Ende meistens sehr viel anders aus als am Anfang. Eine erwachsene Band kommt mit dieser Platte ganz unverhofft bei Mitsingrefrains, jugendlichem Überschwang und unverstellter Verletzlichkeit an.

MONOSTARS sind:

Lenz Lehmair - Gitarre, Elektronik
Norbert Graeser - Gesang, Bass
Marc Deckert - Keyboards, Elektronik

DISKOGRAPHIE:
1996 In Zeitlupe - (Veracity / EFA)
1999 Passagen - (What’s So Funny About.. / Indigo)
1999 Dresden Neustadt 7“ - (Firestation Tower Records)
2001 Stop Making Friends - (What’s so funny about …/ Indigo)
2003 Nichts Für Immer - (What’s So Funny About.. / Indigo)

COMPILATIONS:

1998 Zur Hölle Mama - (Trikont / Indigo)
1999 puch fiction festival compilation - (Wild Orange/Hausmusik)
2001 Phonokoffer – (endless soul music)
2002 immergutrocken 3 – (immergutrocken festival)
2003 Bis auf weiteres eine Demonstration – (ZickZack / Indigo)
u.v.a.

 

MONOSTARS präsentiert von SPEX


PRESSESTIMMEN

SUPERSTAR: Kleine (Alltags?) Betrachtungen in kleine Melodien gepackt und was ganz Großes draus gemacht

WOM-JOURNAL: ... wohnt ein warmer Glanz inne, der dem Hörer ein Lächeln auf die Lippen zaubert und ihn zuweilen seufzen läßt.

INTRO: Herrlich zerbrechliche Popsongs von Menschen deutscher Sprache, die nicht nur nach Hamburg schielen, sondern sich offensichtlich ernsthaft mit Forschungsreisenden wie Laurence und Julian Cope sowie deren Wurzeln von Krautrock bis Plastic Ono Band beschäftigt haben.

ROLLING STONE: Idyll feiner Popmusik.

WOM-JOURNAL: ... eine Reise durch zehn entspannte, mit Fleiß Pomp-los gestaltete, freundlich beschwingte und hübsch verwinkelte Song-Orte

SPEX: Wären die Monostars Rock. erhielten sie für ihre sanften Melodien Berufsverbot, wären sie Pop, könnten beherzte Menschen Ihnen womöglich eine Kathedrale errichten.

Süddeutsche Zeitung: Schade, daß Dr. Distelmeyer von Blumfeld nicht da war: Der hätte sich anschauen können, wie man kluge Texte schreibt ohne zum Peter Handke der Popmusik zu mutieren. Und wie das geht mit dem Gleichgewicht von Musik und Wort.

FIEBERKURVE: Diese Songs wissen, wo du wohnst.

MUSIKER SZENE: Beim Musizieren bewegen sich die „Monostars“ im Spannungsfeld zwischen Struktur und totaler Offenheit. Dabei entstehen kleine Pop-Perlen, die in keine Schublade passen.

Süddeutsche Zeitung: So entsteht ein Klangkosmos, der mal an eine Spielzeugwelt und mal an eine merkwürdige Parallelgalaxie erinnert. Muss wohl doch Gegenwart sein. Vielleicht sogar die Zukunft.

SPEX: Ich bin begeistert. Die Monostars sind stets unterwegs durch eine Republik, die sich selbst nur in einem Traum ertragen kann ... Ich fordere deshalb: uneingeschränkte Solidarität mit den Monostars auf allen Kanälen.

Bayern 2 Radio: Musik und Worte, wie man sie viel zu selten hört, ... worauf ich ohne zu zögern die Höchstnote vergeben würde.


Booking:
Queerbeat
Tel.: 089 44499196
mail@queerbeat.de

 


 

 

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